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SABRIL 500 mg Filmtabletten

Anbieter: axicorp Pharma GmbH
PZN: 14022666
Packungsgröße: 200 St
Grundpreis: 0,93 € / 1 St
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186,77 €3
PZN 14022666
Anbieter axicorp Pharma GmbH
Packungsgröße 200 St
Packungsnorm N3
Produktname Sabril 500mg
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Vigabatrin
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Benommenheit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und niedrigem Blutdruck kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
 
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
 
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
 
Epilepsie - In Kombination mit anderen Arzneimitteln - Behandlungsbeginn:
 
Erwachsene 1 Tablette 2-mal täglich vor oder nach der Mahlzeit
Epilepsie - In Kombination mit anderen Arzneimitteln: Alternativ kann die Tagesdosis auch auf einmal eingenommen werden.
 
Epilepsie - In Kombination mit anderen Mitteln - Behandlungsbeginn: Für Kinder und Jugendliche ab 10 kg Körpergewicht wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.
 
Epilepsie - In Kombination mit anderen Arzneimitteln - Folgebehandlung:
 
Kinder mit 10-15 kg Körpergewicht 1 Tablette 1-2 mal täglich vor oder nach der Mahlzeit

Kinder mit 15-30 kg Körpergewicht 1-2 Tabletten 1-2 mal täglich (2-3 Tabletten pro Tag) vor oder nach der Mahlzeit

Kinder mit 30-50 kg Körpergewicht 2-3 Tabletten 1-2 mal täglich (3-6 Tabletten pro Tag) vor oder nach der Mahlzeit

Kinder über 50 kg Körpergewicht und Erwachsene 2-3 Tabletten 2-mal täglich (4-6 Tabletten pro Tag) vor oder nach der Mahlzeit
BNS-Krämpfe: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
 
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
 
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
 
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:

 

- Epilepsie, wie:
   + BNS-Krämpfe (West-Syndrom, spezielle Form der Epilepsie)
   + Epilepsie, fokal (auf einen Körperteil oder Funktion begrenzte Anfälle)
   + Epilepsie, fokal, sekundär generalisiert (erst lokal, dann ausgeweitet)

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht und im Gehirn die unkontrollierte Weiterleitung von elektrischen Signalen in den Nervenzellen verringert. Dadurch werden überschießende Reaktionen, Krämpfe und Bewusstseinstörungen vermindert.
bezogen auf 1 Tablette

500 mg Vigabatrin

+ Povidon K30

+ Cellulose, mikrokristalline

+ Carboxymethylstärke, Natrium Typ A

+ Magnesium stearat

+ Hypromellose

+ Macrogol 8000

+ Titandioxid

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Psychosen
- Depressionen, auch in der Vorgeschichte
- Verhaltensstörung
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Sehstörungen, wie:
- Gesichtsfeldeinschränkungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Missempfindungen
- Koordinationsstörung
- Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisstörungen
- Unruhe
- Nervosität
- Erregung
- Depressionen
- Zittern
- Aggressives Verhalten
- Halluzinationen
- Manie
- Psychosen
- Selbstmordgedanken
- Sprachstörungen
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Doppeltsehen
- Augenzittern
- Gesichtsfeldeinschränkungen
- Hautausschlag
- Wassereinlagerungen (Ödeme)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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